Wickert trifft Hannes Jaenicke

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Der Autor und ehemalige Tagesthemen- Specher Ulrich Wickert diskutiert in „Wickert trifft“ mit Prominenten über die Werte in unserer momentanen Gesellschaft. Die dieser Rubrik übergeordnete Kampagne „Werte schaffen Werte“ wurde vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken geschaffen und befasst sich mit mehreren Aspekten hinsichtlich der Verantwortung des einzelnen Menschen auf unserem Planeten und in der Gesellschaft. In der Ausgabe „Wickert trifft Jaenicke“ diskutiert Ulrich Wickert mit dem ambitioniertem Tier- Umweltschützer und bekanntem Schauspieler Hannes Jaenicke in einem Interview über den Menschen und seiner Verantwortung zur Natur und der Umwelt und insbesondere mit Hinblick auf die Massentierhaltung.

Wickert über den Umweltschutz

Vor dem Beginn des eigentlichen Interviews reflektiert Wickert über sein Verhalten bezüglich des Umweltschutzes. Er selber sieht sich nicht als Naturschützer. Doch er ist der Meinung, dass der Mensch für die Umwelt verantwortlich ist. Der Mensch soll laut Wickert die Umwelt in dem Zustand weitergeben in dem er sie empfangen hat und reflektierter werden. Jedoch erwähnt er zudem, dass die Umwelt auch repariert werden müsse. Dies sei aber durch ein klein wenig Engagement eines jeden Mitglieds der Gesellschaft durchaus machbar, so dass jeder Mensch zur Verbesserung der Gesellschaft und vor allem die der Umwelt beitragen kann.

Jaenicke über die Massentierhaltung

Das Interview mit Hannes Jaenicke fand auf dem Gut Temmen, eine Autostunde von Berlin entfernt, statt. Dort wird heute biodynamische Viehwirtschaft betrieben. Wickert befragt Jaenicke in diesem Interview zu seiner Meinung hinsichtlich des Konsums von Fleisch. Laut Jaenicke wird vor allem durch die großen Fast Food Ketten zu viel Fleisch zum Konsum hergestellt. Somit werden nicht nur unnötig viele Tiere getötet, sondern es wird auch dem Gleichgewicht der Natur geschadet. Laut Jaenicke ist Massentierhaltung völlig überflüssig. Er schlägt vor, dass die Menschen, so wie damals üblich, nur einmal in der Woche Fleisch konsumieren sollten, da dies gesünder und umweltschonender sei. Deshalb fordert er die Gesellschaft dazu auf sich kritischer mit dem Fleischkonsum auseinander zu setzen und selber Verantwortung zu übernehmen. Jaenicke hofft auf eine bessere und gesündere Esskultur und kritisiert zeitgleich die Doppelmoral einiger Tierschützer, die selber Fleisch konsumieren. Zudem versetzt er sich in die Lage der geschlachteten Tiere, die sich selber nicht wehren und ihre Stimme erheben können. Der Mensch soll deshalb das System der Fast Food Ketten aber auch die Angebote von Supermarktketten kritisch hinterfragen und respektvoller mit dem Fleischverzehr umgehen. Jaenicke erinnert daran, dass ganze Religionen wie der Buddhismus und der Hinduismus sowie andere Kulturen mit nur sehr wenig Fleischkonsum auskommen und so im Einklang mit der Natur leben.

Die Rolle des Wutbürgers

Die Menschen sollen laut Jaenicke aktiver werden und sich für die Werte besser einsetzen. Jaenicke selber bezeichnet seinen Aktionismus als ein von Egoismus motiviertes Handeln, da er sich durch den Einsatz für die Tiere besser fühle. Jaenicke lobt den Wutbürger, der bereit ist auch gegen Widerstand seine Meinung zu äußern und die Welt zu verändern. Er verlangt dieses Verhalten von viel mehr Menschen in der Gesellschaft, die stärker für einen besseren Umweltschutz kämpfen sollen. Er erwähnt deshalb Greenpeace als inspierendes Vorbild.

Die Seite der Kampagne kann unter http://werte-schaffen-werte.de/wickert-trifft.html#Hannes-Jaenicke besucht werden

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