Sexy anziehen für die Arbeit? Was geht und was nicht

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sexy boss with folder and pen portrait

Professionalität am Arbeitsplatz wünscht sich jeder Chef von seinen Mitarbeitern. Das betrifft nicht nur die jeweiligen Kompetenzen der Mitarbeiter, sondern auch ein angemessenes Outfit. Dass Frauen sich gerne auch sexy anziehen, muss sich nicht mit der vom Chef gewünschten Etikette ausschließen. Was man tun und lassen sollte, darum dreht sich der folgende Text.

Ernstgenommen werden

Männer können eigentlich nie etwas falsch machen am Arbeitsplatz, sie haben sowieso immer lange Hosen, unauffällige Schuhe und ein gepflegtes Hemd an. Für Frauen bietet die Modewelt mehr Auswahl – und auch mehr Fettnäpfchen fürs Büro. Ein angemessenes Outfit bedeutet nicht nur die Einhaltung einer Etikette, sondern auch, ob man für voll genommen wird und ob man kompetent erscheint. Sind die Absätze zu hoch und zu dünn, ist die Strumpfhose zu aufreizend, der Ausschnitt zu tief, kann das schnell einen Karriereknick bedeuten – oder die Kündigung, wie ein Fall in 2010 Schlagzeilen machte. Damals ging es um Debraleeh Lorenzana, die bei der Citibank arbeitete. Sie soll ihre Kollegen dermaßen mit ihren Reizen abgelenkt haben, dass ihr Arbeitgeber entschied sie zu kündigen.

Also, um sich Respekt zu verschaffen sollte man nicht mit der Kleidung oder dem Makeup übertreiben.

Makeup: nicht zu dick auftragen

Stellt euch vor, ihr seid ein Chef und eure Mitarbeiterin kommt mit viel zu dunklem Lidschatten und knallroten Lippen zur Arbeit. Viele Männer würden denken, die Frau wäre einer kleinen Affäre nicht abgeneigt, auch wenn es am Arbeitsplatz ist. Sicher, nicht wenige hatten schon einmal diese Fantasie, aber wir wollen doch seriös wirken.

Also gilt hier: nicht übertreiben. Eine Partie im Gesicht aussuchen, die man betonen möchte. Je nach den eigenen Vorzügen darf man mit Makeup betonen – mit dezenten Farben versteht sich. Wer nicht der Typ ist der sich jeden Tag schminkt: auch das ist kein Problem, solange man nicht ungepflegt rüberkommt. Ein strahlendes frisches Gesicht das man ebenmäßig macht mit Hilfe eines leichten Makeup gefällt sicher jedem.

Tipps fürs richtige Outfit im Büro

Was die Kleidung anbelangt, hier gilt im Grunde das Gleiche wie beim Makeup: man darf gerne ein bißchen etwas davon betonen was einem selbst gefällt, aber eben nur in Maßen. Wer schöne Beine hat darf ruhig einen Rock anziehen. Der sollte allerdings frühestens eine Handbreit über den Knien enden und nicht schon direkt nach dem Po-Ansatz. Eng darf es auch mal sein, aber nicht vom Typ Wurstpelle. Ein guter Rat für ein bißchen Ausgeglichenheit ist auch: sucht euch aus ob oben- oder untenherum. Ist z.B. der Rock etwas enger, kann man sich eine weiter fallende Bluse dazu aussuchen. Mit einem gepflegten Kostüm, dem Klassiker eines jeden Businessoutfits für Frauen, macht man auch nichts falsch. Bei den Schuhen sind Absätze auch durchaus schick, allerdings sollte man mit der Höhe nicht übertreiben.

Beim Wort “Büro” sollte aber auch differenziert werden. Eine Werbeagentur ist wahrscheinlich flippiger als eine Bank. Schaut euch an was eure Kollegen tragen.

Du arbeitest nicht im Büro?

Was für diejenigen gilt, die sich im Büro tummeln, muss natürlich nicht für andere Umgebungen gelten. Eine Friseurin zum Beispiel hat ziemliche Narrenfreiheit und darf auch gerne flippig sein, sowohl in Farben als auch Schnitten. Auch hier ist ein guter Tipp: orientiert euch an den Outfits der Kollegen die schon länger in der Firma arbeiten, die wissen in der Regel sehr genau was geht und was nicht.

Foto: © totti – Fotolia.com

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