DSDS vs. Schlag den Raab: Stefan holt auf

Die dritte Mottoshow bei DSDS sollte wiedermal eim Quoten-Hit werden. Doch diesmal konnte Stefan Raab mit seiner Show „Schlag den Raab“ ordentlich Boden gut machen. DSDS (Deutschland sucht den Superstar) verzeichnete mit 2,92 Millionen Zuschauern einen Marktanteil von 24,4 Prozent und hatte somit die schlechteste Quote seit der dritten Staffel. Und dass, obwohl Superstar Mariah Carey die Show mit internationalem Glamour aufwertete. Doch 2,72 Millionen Zuschauer schalteten bei Raab ein und verhalfen Prosieben zu einem Marktanteil von 24 Prozent. Damit hatte Prosieben das Konkurrenz-Format zu DSDS super platziert. Stefan Raab kam dabei wohl zu Gute, dass er die letzten 4 Shows hintereinander gewann und somit um unglaubliche 2 Millionen Euro gespielt wurde. Doch der vor Muskelmasse strozende Kandidat Jens (Englisch- und Sportlehrer) konnte ihm nicht das Wasser reichen. Vorzeitig, bereits beim 13 von 15 Wettbewerben konnte Raab seinen 5ten Sieg in Folge perfekt machen. „Plauze schlägt Waschbrettbauch“ titelt Spiegel-Online treffend.
Bei DSDS war die Entscheidung spannend, da eigentlich kein Kandidat wirklich patzte. Beim abschließenden Voting musste dann aber DSDS-Kandidatin Stella Salato die Segel streichen – obwohl sie eigentlich eine gute Performance abgeliefert hatte. Wenig überraschend konnte Thomas Godoj wieder seine ausgezeichneten Gesangsqualitäten unter Beweis stellen. Er scheint den restlichen DSDS-Kandidaten langsam aber sicher davon zu ziehen.

TV-Casting: „The Next Great Leader“

Das die Briten ein wenig extentrisch sind ist allseits bekannt. Nun will der Fernsersender BBC in einem TV-Casting mit dem Titel „The Next Great Leader“ („Der nächste großartige Führer“) den nächsten Regierungsschef suchen, wie „RP Online“ berichtet. Demnach hat die BBC Rechte an dem TV-Casting nach dem kanadischen Vorbild „The Next Great Prime Minister“ erworben. Bewerben können sich Interessierte mit einem Video mit ihren Vorstellungen für ein besseres Großbritannien. In der Show werden die Kandidaten dann auf vier reduziert, die dann gegeneinander antreten, so ähnlich wie im US-Präsidentschaftswahlkampf. Dagegen sehen deutsche TV-Castings wie z.B. DSDS geradezu altbacken aus. Mal sehen wer „The Next Great Leader“ wird. Die BBC möchte „The Next Great Leader“ nach Informationen der „Times“, so berichtet es „RP Online“ bis spätestens 2010 abhalten, also noch rechtzeitig vor den nächsten Wahlen.